Transkription der Panels des 2. Workshops »Garden Living« als Chance für den Gartenbau

Auswertung_Duisburg

9. März 2016 – Der kleine Prinz, Duisburg

Entsprechend den 7 zentralen Themen wurden Ideen gesammelt, die dann von den Teilnehmern mit Punkten bewertet wurden.

  1. Produktentwicklung

Ideen vom letzten Workshop in Kleve

  • Essbare Pflanzen
  • Labor: Entwickler-Treffen „Pflanze & Co“
  • Pop-Up-Store als Labor
  • Modulkonzepte für Balkon, Terrasse, Garten, z. B. Süd-West, Ost-Nord
  • fertige Lösungen entwickeln, etwa in Form von Themenkästen
  • regional passende Produkte entwickeln

Ideen Workshop Duisburg

  • Pflanzen koppeln, z. B. mit Möbeln und in Lebenswelten einbinden (12 Punkte)
  • Für alle zusammen Testgeschäft / Testmarkt (7 Punkte):
    • Popup/Showroom als Frequenzmesser
    • In anderen Branchen Trends suchen und übernehmen (3 Punkte)
  • Mitarbeiter der Märkte anzapfen: Was wollen Kunden (1 Punkt)
  • Social-Media als Marktforschungsinstrument (1 Punkt)
  • Neues Produkt, neues Thema +++: Es kann auch einfach sein

 

  1. Kommunikation

Ideen vom letzten Workshop in Kleve

  • App/Website/Blogs für Pflanzen nach Farben, Mehrfachnutzen, Jahreszeit
  • Offene Infos zur Eignung des Gartens und des Gärtners
  • Offene Informationen zu Problemen und Lösungen
  • Vertikale Kommunikation (i. d. Kette) und Konzept Logik
  • Emotionen und Bildgeschichten müssen vermittelt werden
  • „Ich verstehe meinen Kunden nicht“
  • Der Gartenbau muss verstehen, dass er nur Halbfertigware produziert
  • Ökologische Verpackungen, gutes Gewissen dem Kunden gegenüber vermitteln (bzgl. Ökologie)
  • Übersichtlichere und einfachere Produktinformationen
  • die Transparenz erhöhen, wenn der Kunde z. B. weiß, dass die Pflanze nur zwei Wochen blüht, ist er nicht enttäuscht
  • die Zusammenarbeit mit Zeitschriften stärken

Ideen Workshop Duisburg

  • Guerilla Marketing (10 Punkte)
  • Social Media: Facebook, Pinterest, Youtube (DIY-Videos
  • Blogger (1 Punkt)
  • Face2Face Promo auf Messen und Straßen
  • Pressearbeit: Bsp. Schulhöfe begrünen
  • Hilfe zur Selbsthilfe (App) (10 Punkte)
  • Befähigung von Mitarbeitern (3 Punkte)
  • Stammtisch für alle offenen Gärten

 

  1. Marketing

Ideen vom letzten Workshop in Kleve

  • Produktbewertung wie bei chefkoch.de

Ideen Workshop Duisburg

  • Marketing für wen? Über Zielgruppenbedürfnisse den Distributionskanal auswählen (4 Punkte)
  • Shop in Shop (4 Punkte)
  • B2C: Häuslebauer (40-60 Jahre) haben Geld (4 Punkte)
  • Rundum-Sorglos-Paket wie Gemüsekiste (2 Punkte)
  • Online? (3 Punkte)
  • Transparenz im Distributionskanal (3 Punkte)
  • Nützliche Pflanzeninfos
  • Gleichzeitigkeits-Logik (Teuber)
  • Für wen B2B: Markt, Zentralist (3 Punkte): Fachhandel, Baumarkt, Lebensmittelhandel, etc.
  • „Vernünftiges“ Thema: „Bienenfreundlich“, „regional“ (1 Punkt): Gifthandel (?) Vermarktungsideen
  • Distributionsunterstützung

 

  1. Motivation des Handels

Ideen vom letzten Workshop in Kleve

  • Die ganzheitliche Beratung: Ein Berater für alles rund ums Garden Living, also nicht nur für Pflanzen!
  • Schulungen für Gartencenter, damit diese den „Garden Living“-Kunden besser ansprechen können
  • Andere Verkaufsstellen finden, wo man alles fürs „Garden Living“ zusammen anbietet (Komplettlösungen)
  • Showrooming

Ideen Workshop Duisburg

  • Wenn es den Verkäufern gut geht, geht es auch uns gut (7Punkte)
  • Wissenvermittlung: z. B. Expertensprechstunde des Gärtners im Einzelhandel, Gartenakademie (7 Punkte)
  • Profiling: Händlertypologien entwickeln und berücksichtigen (4 Punkte)
  • Praktisch mit Rat und Tat zur Bindung (1 Punkt)
  • Jahrespläne gemeinsam machen
  • Den klassischen Verkauf stärken (nicht das Konzept des Kunden verändern)
  • Ladeninszenierung, Beispiel „Weber“-Grill (3 Punkte)
  • Lebenswelten inszenieren (2 Punkte)
  • Präsentation auf Show-flache, Verkauf im Lager (Ikea-Prinzip)

 

  1. Präsentation am POS

Ideen vom letzten Workshop in Kleve

  • Verkauf direkt vom Erzeuger unter Umgehung von einigen Gliedern in der Logistikkette, dadurch kürzere, kontrollierte Handelswege

Ideen Workshop Duisburg

  • Nicht zu kompliziert machten. Wer sortiert vor?
  • Gute Qualität (2 Punkte)
  • Themen-Welten und Lösungen (Grillkräuter-Bücher) 2 Punkte
  • Lösungen für verschiedene Wohngebiete (Platte, Bungalow), Balkon (12 Punkte): Beispiel: Tropische Bepflanzung für Balkon, Kleingarten, Wohnzimmer
  • Showrooming mit digitalen Medien (5 Punkte)
  • Inszenierungen aus den Medien in den Handel bringen
  • Eye Catcher: Wow-Effekt (3 Punkte)
  • Sparsam mit Schildern und Rollups, Bessere, hilfreichere, passender Information

 

  1. Events / Aktionen

Dieses Thema konnte aus Zeitgründen nicht mehr behandelt werden

  1. Kooperation

Fragen:

  • Mit welchen einfachen Maßnahmen durch Kooperation schaffen wir Nutzen für alle Glieder der Wertschöpfungskette?
  • Ist die Kette vielleicht schon zu groß?
  • Wer initiiert so etwas?
  • Wie lässt sich generische Werbung in der Kette implementieren?
  • Wie können wir mehr Blumen verkaufen? => Reichweite erhöhen?
  • Wie können wir besser verkaufen?
  • Gibt es Glieder, die die Kette dominieren?
  • Wie kommt man zu Kooperationen? Vorgehen?
  • Wie kommt man zu komplementärer Denkhaltung statt konkurrenter?
  • Woher kommt Produzent?
  • Müssen wir Verbraucher einbinden?
  • Brauchen wir andere Kompetenzen?
  • Produzenten: Wollen wir überhaupt Ideen teilen?
  • Wer hat den Hut auf?

Ideen:

  • Gemeinsam (alle in der Kette) nehmen Verbraucher im Blick – durch konkrete Maßnahmen, z. B. Testmarkt, Erhebung
  • Lieferanten mit komplementären Sortimenten führen diese zusammen
  • Shop im Shop mit Service: national = Rack-Idee, Lokal/Regional = Umsetzung
  • Die Hortivation kann den Kreis erweitern
  • Es ist ein Prozess: Folgetreffen im Herbst?

Einwände:

  • Interessenkonflikte (Idee 2)
  • Zuviel Konkurrenz (Idee 3)

Informationen:

  • Auch Zwischenhändler sind Verbraucher (Menschen)
  • In der grünen Branche gibt es nicht den „Verband“
  • Druck auf Produzenten am höchsten
  • Mittelstand schwächt sich durch Nicht-Kooperation

Die Auswertung kann hier als PDF heruntergeladen werden